Genf GE: Behörden stärken Zusammenarbeit im Kampf gegen Menschenhandel
von pn-redaktion
Unter der Schirmherrschaft des Genfer Mechanismus zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels fand am 5. März 2026 in Genf eine spezielle Schulung statt.
An diesem Treffen nahmen Vertreter des Sozialdienstes der Abteilung für Sozialen Zusammenhalt und Solidarität der Stadt Genf, der von ihr beauftragten Verbände sowie der Ständigen Vertretung der Schweiz beim Büro der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen in Genf teil.
Dieses Seminar bot den Teilnehmenden eine eingehende Analyse der Zuständigkeiten von Bund und Kanton im Kampf gegen Menschenhandel. Im Mittelpunkt des Programms standen insbesondere die Protokolle zur Ermittlung und rechtlichen Unterstützung von Opfern sowie die Diagnose von posttraumatischen Belastungsstörungen, veranschaulicht durch eine Fallstudie. Abschließend wurden die komplexen Herausforderungen der Genfer Polizeiarbeit im Bereich Menschenhandel deutlich dargestellt.
Unter der Leitung von Experten von fedpol, dem Protestantischen Sozialzentrum (CSP), der Fondation au Cœur des Grottes und der Brigade zur Bekämpfung von Menschenhandel und illegaler Prostitution (BTPI) der Genfer Polizei markierte dieser halbe Tag einen beispiellosen Schritt, indem er die kommunale, kantonale und föderale Ebene um einen gemeinsamen operativen Plan vereinte.
Den Vorsitz des Genfer Runden Tisches führt das Departement für Institutionen und digitale Technologie (DIN), das die Finanzierung seiner drei Einrichtungen übernimmt, die sich der Ermittlung von Opfern im Kanton widmen.
Quelle: Kanton Genf
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